Biber

Biber im Wasser

 

Lateinischer Name: Castor fiber
maximale Länge: 100 + 40 cm Schwanz
maximales Gewicht: 30 kg
Familie Biber, Castoridae
Besonderes:

Biber leben nur in Feuchtgebieten. An Seen und Flüssen bauen sie ihre Burgen. Dafür verwenden sie Bäume, die sie selbst zu fall bringen. Das besondere an Biberburgen ist, dass es in der Burg trocken ist. Der Eingang aber liegt immer unter Wasser. Wenn es zu trocken ist und der Eingang über Wasser liegt, bauen Biber Staudämme. Diese stauen das Wasser auf, sodass der Eingang wieder unter Wasser liegt.

Biber haben einen ganz speziellen Schwanz. Er ist sehr flach und hat einige Aufgaben. Er dient dem Biber als Ruder zum Schwimmen. Wenn er Feinde wittert, schlägt er damit auf das Wasser um seine Artgenossen zu warnen. Und er verwendet ihn auch als Stütze beim aufrechten Stehen.

Biber sind sehr gedrungen gebaut. Sie haben zwei große Vorderzähne, mit denen sie sogar Bäume von bis zu einem dreiviertel Meter fällen können. Diese benötigen sie zum Bau ihrer Burg.

Biber ernähren sich ausschließlich von Pflanzen und Rinde. Sie gehen in der Nacht auf Nahrungssuche, da sie nachtaktiv sind. Biber leben in kleineren Familiengruppen und bekommen einmal im Jahr Junge.

Ein Biber kann bis zu 17 Jahre alt werden. In menschlicher Gefangenschaft sogar bis zu 35 Jahre.

Quellen:
  • Microsoft Encarta 2006, Digitales Lexikon
  • Lingen (2011). In der Natur unterwegs. Tiere der Heimat entdecken und bestimmen. Köln: Lingen.

Biber beim Bauen seines Biberbaues
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